Schnellstes Wachstum bei Reisen nach Afrika
Afrika im Fokus
(cached at July 20, 2006, 3:22 pm)
Weltweit wachsen die Umsätze im Tourismusgeschäft. Doch am schnellsten legt der Reisemarkt in Afrika zu. Zusammengenommen haben Reisende auf der ganzen Welt im Jahr 2005 rund 682 Milliarden US-Dollar ausgegeben, das sind fast zwei Milliarden pro Tag. Die Umsätze stiegen auf allen Kontinenten, in Afrika ist das Wachstum gegenüber dem Vorjahr mit 7,8 Prozent am größten. Das gab die Welt-Tourismus-Organisation UNWTO jetzt in Kapstadt und Madrid bekannt.Bei den Ausgaben der Touristen sind die Transportkosten noch nicht mitgerechnet. Gut die Hälfte des Reisegeschäfts entfallen mit 347 Milliaden Dollar auf Europa (Steigerung um 2,3 Prozent), Afrika hat zwar mit insgesamt 21 Milliaden Dollar den geringsten Anteil am weltweiten Markt, aber die mit 7,8 Prozent größte Steigerung. "Der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren in Afrika sehr erfolgreich entwickelt", erklärt UNWTO-Generalsekretär Francesco Frangialli. So sei die Anzahl der Ankünfte von ausländischen Besuchern in den afrikanischen Ländern zwischen 2000 und 2005 von 28,2 auf 36,8 Millionen gestiegen. Trotz der Beunruigung wegen der weltweiten Terrorgefahr und wirtschaftlichen Krisen in vielen Ländern zwischen 2001 und 2003 habe sich der Umsatz im afrikanischen Tourismus-Geschäft in diesen fünf Jahren von 10,5 Milliarden Dollar (2000) auf 21,3 Milliaden (2005) verdoppelt.
Cape Cross: Protest gegen Robben-Schlachten an Namibias Küste
Afrika im Fokus
(cached at July 20, 2006, 3:22 pm)
Das Töten von über 90.000 Robben bei Cape Cross an der Atlantikküste Namibias sorgt bei Tierfreunden für Empörung. Die Organisation Sea Shepherd in Südafrika hat zu einer Protestaktion aufgerufen, um das Abschlachten zu beenden. Während die Bullen gezielt erschossen werden, würden die Babys mit Knüppeln erschlagen, um das wertvolle Fell nicht zu verschmutzen, erklärt Sea Shepherd. Das namibische Fischereiministerium würde die Zustimmung zur Robben-Jagd damit begründen, daß die Meeressäuger die Fischbestände gefährden würden. Die Fischerei-Industrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das südwestafrikanische Land."Wir sprechen von Robbenernte (seal harvest) und nicht von Robbenschlagen (seal culling), da wir unsere erneuerbaren Meeresressourcen nachhaltig nutzen und hegen", sagte Fischereiminister Dr. Abraham Iyambo auf einer Pressekonferenz, berichtet die Allgemeine Zeitung aus Windhoek. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erhebungen habe er dem Kabinett die Zahlen der diesjährigen Quoten vorgeschlagen. Drei namibische Unternehmen dürften seit dem 1. Juli Im vergangenen Jahr lag die Quote bei 5000 Bullen und 65000 Jungrobben. An der Küste Namibias gebe es augenblicklich 700000 erwachsene Kap-Pelzrobben und 138000 Jungrobben. Den Schwerpunkt bilden zwei große Kolonien in der Atlas-Bucht und am Cape Cross (Kreuzkap), wo die possierlichen Robben auch als Touristenattraktion gelten. "Um Tiere nachhaltig zu nutzen, müssen diese getötet werden. Dies ist bei Hühnern, Schweinen, Rindern und selbst bei Wild so. Wir versuchen die beste Methode des Tötens anzuwenden und bisher konnte uns niemand eine effektivere Methode als den Gebrauch eines Knüppels vorschlagen", zitiert die Allgemeine Zeitung Iyambo. Das Erschießen könnte bei Jungtieren nicht angewandt werden, da die Kugel oft den Kopf durchdringen und andere Tiere dahinter verletzen würde, erklärte der Minister. Die Männer, die die Robben töten, müßten ausgebildet sein, genauso wie jene, die Wild nachhaltig nutzen. Daß es dabei immer noch zu Fehlern kommen könnte, sei unvermeidbar, da niemand perfekt sei, sagte Iyambo. Die Saison für die so genannte Robbenernte endet am 15. November.
South African Airways mit zweitbester Business Class
Afrika im Fokus
(cached at July 20, 2006, 3:22 pm)
Die Business Class von South African Airways (SAA) wurde als zweitbeste in der Welt ausgezeichnet. Das berichtet die südafrikanische Fluglinie unter Berufung auf eine Erhebung der Organisation Skytrax, die zwischen September 2005 und Mai 2006 weltweit über 13 Millionen Passagiere befragt habe. Sieger in der Kategorie "Best Business Class" wurde demnach British Airways. Hinter SAA landeten Virgin Atlantic, Qantas Airways and Cathay Pacific auf den Plätzen drei, vier und fünf. Besonders seien die Fluggäste von den sogenannten Lie-flat-Sitzen der SAA beeindruckt gewesen.South African ist Kooperationspartner der Deutschen Lufthansa und seit April vollwertiges Mitglied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance. Von Frankfurt aus bietet SAA neben Verbindungen zum südafrikanischen Drehkreuz Johannesburg auch bequeme Direktflüge nach Kapstadt an.
Fußball-WM: Hamburger bauen Stadien in Südafrika
Afrika im Fokus
(cached at July 20, 2006, 3:22 pm)
Die deutschen Architekten von Gerkan, Marg und Partners (gmp) planen die Nebauten der Stadien in Kapstadt, Durban und Port Elizabeth für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Land am Kap wird erstmals eine Fifa-WM auf dem afrikanischen Kontinent ausrichten. Die deutschen Architekten wollen vor Ort mit Kollegen aus Südafrika zusammenarbeiten.Das neue Kings Park Stadium in Durban soll 70.000 Plätze auf drei Rängen und eine unverwechselbare Silhouette haben, erklärt GMP in einer Pressemitteilung. Das Bauwerk werde "durch den doppelläufigen Bogen, der das Stadion überspannt und sich zu einem Bogen zusammenschließt, zu einem imposanten Teil der Skyline von Durban. Analog zur südafrikanischen Flagge ist er ein Symbol für eine Nation, die zusammen wächst. In die Sprache der Architektur übertragen, ein Symbol mit hohem Wiedererkennungswert." Ein „Skywalk“ im Bogen soll den Besuchern einen spektakulären Blick über Durban und den Indischen Ozean ermöglichen.Auch das Nelson Mandela Bay Arena in Port Elizabeth soll einen hohen Wiedererkennungswert haben. Es wird sowohl für Fußball- als auch für Rugby-Spiele ausgelegt sein. "Der Entwurf des Stadions orientiert sich an lokalen Besonderheiten. Das Dach dient nicht nur dem Schutz vor Regen, sondern auch und vor allem dem Schutz der Zuschauer vor dem häufig auftretenden Wind", erklärt GMP in einer Pressemitteilung. Die spektakuläre Lage am North End Lake mit Terrassen und Hügeln inmitten des Prince Alfreds Park werde zum Verweilen einladen und vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten.GMP gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Architekturbüros. Für die Fußball-WM 2006 hat das Unternehmen an den Stadien-Projekten in Berlin, Frankfurt und Köln gearbeitet. Weiterhin stehen Bauvorhaben wie die Neue Messe in Leipzig und der neuen Hauptbahnhof in Berlin auf der Referenzliste des Hamburger Unternehmens. Dessen Kontakte nach Südafrika sind nicht neu. Grundungspartner Meinhard von Gerkan war 1993 zum Gastprofessor der Universität von Pretoria berufen worden.
Michael Polizas "Africa" zeigt grandiose Natur
Afrika im Fokus
(cached at July 9, 2006, 8:15 pm)
Ein einsames Propellerflugzeug über dem unendlichen Dünenmeer der Namib, Büffelherden in den Sumpflandschaften des Okavango-Deltas oder die Close-up-Aufnahme eines Löwen an seiner Beute - Der deutsche Fotograf Michael Poliza hat grandiose Szenen eingefangen, die zu Klassikern der Naturfotografie in Afrika werden können.Sein opulenter Bildband "Africa" präsentiert 180 doppelseitige Farbfotografien im Großformat (29 x 37 Zentimeter). Das Buch erscheint bei teNeues und kostet 98 Euro. Die Berliner Galerie Camera Work zeigt noch bis zum 15. Juli Bilder aus Polizas Serie "Africa".Michael Poliza kam als Seiteneinsteiger erst spät zur Fotografie. Er war Kinderstar in Filmproduktiobnen der 70er Jahre, studierte später Informatik und hatte mit eigenen Firmen in Deutschland und den USA Erfolg. Nachdem er einen Großteil seines Vermögens bei einem Börsencrash Ende der 80er Jahre verlor, so berichtet das Nachrichtenmagazin stern, "schaltete er langsamer, ging auf Reisen und begann, sich einen Traum zu verwirklichen: eine Karriere als Fotograf". Für Aufsehen sorgte die "Starship Millennium Voyage", eine knapp dreijährige Schiffsexpedition, die Poliza gemeinsam mit dem stern organisierte. Das nächste Projekt spielt in der Luft: Ab September will Poliza in acht Wochen per Hubschrauber von Hamburg in seine Wahlheimat Kapstadt fliegen - und dabei natürlich fotografieren.
Buchmesse in Kapstadt will Fläche verdoppeln
Afrika im Fokus
(cached at July 9, 2006, 8:15 pm)
Aussteller, Fachbesucher und das internationale Publikum loben die erste Cape Town Book Fair (CTBF) in Südafrika. Das berichtet die Frankfurter Buchmesse in einer Pressemitteilung. „Die hohen Besucherzahlen haben uns wirklich überwältigt“, wird Vanessa Badroodien, Direktorin der CTBF, zitiert. „Wir werden jetzt daran gehen, die vielen Anregungen von Ausstellern und Fachbesuchern in unsere Planung für das kommende Jahr mit einzubeziehen, damit die CTBF 2007 noch größer und noch besser sein wird.“ Sie kündigte an, die Ausstellungsfläche der CTBF im International Convention Centre in Kapstadt für das nächste Jahr auf knapp 10.000 Quadratmeter zu verdoppeln.Mitbegründerin der Cape Town Book Fair in Südafrika ist die Frankfurter Buchmesse. Sie gilt nach eigenen Angaben mit mehr als 7.200 Ausstellern aus 101 Ländern als größte Buchmesse der Welt. Das Frankfurter Messeunternehmen organisiert darüber hinaus die Beteiligung deutscher Verlage an mehr als 25 internationalen Buchmessen. Mit www.buchmesse.de unterhält sie das weltweit meist genutzte Portal für die Verlagsbranche. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Afrika ruft: Die Reise zur Fußball-WM 2010 in Südafrika beginnt
Afrika im Fokus
(cached at July 9, 2006, 8:15 pm)
Unter dem Titel "Africa's calling" (Afrika ruft) will der Weltverband FIFA am 7. Juli 2006 in Berlin den Startschuß geben für die Reise zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika 2010. Zusammen mit dem südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki und einigen der größten afrikanischen Fußballer aller Zeiten wie George Weah, Abedi Pelé, Roger Milla und Lucas Radebe will FIFA-Präsident Joseph S. Blatter das offizielle Emblem des Wettbewerbs präsentieren. Unter dem Motto "Fußball für eine bessere Welt – von Deutschland nach Südafrika" findet am gleichen Tag ein kostenloses Konzert mit Künstlern wie Youssou N’dour, Ivete Sangalo, Xavier Naidoo und Sean Paul statt.Unterdessen hat in südafrikansichen und internationalen Medien eine Diskussion darüber begonnen, ob Südafrika überhaupt in der Lage sein wird, eines der größten Sportereignisse der Welt auszurichten. FIFA-Präsident Blatter sieht sich als Förderer des Sports in Afrika und hatte ursprünglich schon die WM 2006 ans Kap statt nach Deutschland vergeben wollen. Nun wird er mit den Worten zitiert, die Organisation der nächsten WM sei ein "riesiges Abenteuer", doch er dürfe wegen Kleinigkeiten nicht den Mut verlieren.Seit März stehen zehn WM-Stadien in neun Städten Südafrikas fest. Doch vier davon (Kapstadt, Port Elizabeth, Durban, Nelspruit) müssen neu gebaut und sechs (Johannesburg zwei, Rustenburg, Bloemfontein, Pretoria, Polokwane) erweitert und umfangreich modernisiert werden. Die Regierung hat ihren Baukostenzuschuss auf 627 Millionen Euro verdoppelt. Doch Experten meinen, dies reiche längst nicht aus. Bis 2008 will die FIFA fertige Spielstätten sehen. Bislang wurde noch nirgends mit dem Bau begonnen. So soll der geplante Stadionneubau nahe der Waterfront in Kapstadt 200 Millionen Euro kosten. Auch wegen der noch nicht gesicherten Finanzierung hat Kapstadts neue Bürgermeisterin Helen Zille das Projekt zunächst gestoppt. Die engagierte Politikerin stellte die kritische Frage: "Bauen wir ein Stadion, oder versorgen wir die Ärmsten mit sauberem Wasser und Abwasser?"
Südafrikas schwarze Mittelschicht wächst
Afrika im Fokus
(cached at June 29, 2006, 3:17 pm)
Südafrikas Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr um fast 5 % und wird allen Erwartungen zufolge weiter wachsen. Die Bemühungen des Landes, die vormals benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärker an der Wirtschaft des Landes zu beteiligen, wirken sich nun deutlich positiv aus. Die Strategie zur Stärkung der Wirtschaftsmacht der Schwarzen (Black Economic Empowerment) hat für Millionen Menschen zu mehr Einkommen und besseren Aufstiegschancen geführt. Am folgenden Beispiel wird deutlich, dass sich die sozioökonomische Lage in Südafrika allmählich zum Besseren wendet. Vor etwa 20 Jahren musste Südafrikas berühmte Zeitung „Rand Daily Mail“ aufgeben, weil sie nicht mehr genug Anzeigenkunden hatte. Ihre Leserschaft bestand nämlich zunehmend aus Schwarzen, an deren Kundschaft aber die großen Firmen wegen der geringen Löhne nicht interessiert waren. Ihre Werbekampagnen richteten sich an die besser verdienende weiße Leserschaft. Gegenwärtig ist die „Daily Sun“ in Südafrika sehr erfolgreich. Diese Zeitung besteht seit drei Jahren und wird hauptsächlich von Lesern aus der schwarzen Arbeiterklasse gekauft. Die Auflage beträgt 450 000, Tendenz steigend, und an Anzeigenwerbung besteht bei der „Daily Sun“ kein Mangel. Fast eine halbe Million schwarzer Erwachsener ist im Jahr 2005 in die mittlere Einkommensgruppe aufgestiegen. Die Anzahl schwarzer Südafrikaner in den oberen Einkommensgruppen stieg um 30 %. 20 % der obersten Einkommensgruppe sind Schwarze; vor zehn Jahren gehörten nahezu keine Schwarzen zum Kreis der Bestverdiener. Heute zeigt sich die Kaufkraft der schwarzen Verbraucher fast auf allen Gebieten.(Quelle: Botschaft der Republik Südafrika, Berlin)
Polio in Namibia
Afrika im Fokus
(cached at June 29, 2006, 3:17 pm)
In Namibia gibt es derzeit wieder akute Fälle von Polio (Kinderlähmung). Bis gestern waren zehn Todesfälle und 49 Infektionen als Folge des Polioausbruchs bestätigt. Auch wenn es sich um "Kinderlähmung" handelt, sind die Mehrzahl der Betroffenen über 20 Jahre alt. Drei Fälle traten im Süden Namibias auf, die anderen im Township Katutura bei Windhoek. Vor zwei Tagen ist mit dem Linienflug von Air Namibia eine Ladung Impfstoff für die landesweite Kampagne gegen den Polio-Ausbruch eingetroffen. Gleichzeitig beginnt nun der Informationsfeldzug zur Vorbereitung der landesweiten Impfung ab 21. Juni. Dazu werden u.a. eine Million Flugblätter in den Sprachen Englisch, Oshivambo, Afrikaans und Silozi gedruckt und mit Kleinflugzeugen überall im Land abgeworfen, um die relevante Information über Symptome, Ansteckungsgefahr und die Daten der Immunisierungskampagne landesweit bekannt zu machen. Das Kinderhilfswerk UNICEF ließ Anfang der Woche verlauten, dass die ,,Ladung Impfstoff der Regierung ermöglicht, den Notplan durchzuführen, so dass jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gegen Kinderlähmung immunisiert werden kann". Da das Polio-Virus durch Schmierinfektion übertragen wird, ist penible Hygiene (gründliches Händewaschen nach dem Aufsuchen der Toilette, gründliches Reinigen von Lebensmitteln) die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung. Allen Reisenden nach Namibia wird dringend geraten, die eigene Schutzimpfung gegen Polio (die meist im Verbund mit Diphtherie und Tetanus gespritzt wird und auch ohne Fernreisepläne alle 10 Jahre aufgefrischt werden sollte), auf ihre Gültigkeit zu überprüfen und nur mit aktuellem Impfschutz in das Land zu reisen. Es gibt keine Reisebeschränkung, und von den Besuchern wird bei Einreise auch keinerlei Beweis voriger Schutzimpfungen verlangt.(Quellen: Allgemeine Zeitung Namibia, Pack Safari Newsletter)
UNO sorgt sich um die Buschmänner in Botswana
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Das Komitee der Vereinten Nationen gegen Rassendiskriminierung hat der botswanischen Regierung einen scharfen Verweis für die Vertreibung und Bedrohung der Gana und Gwi Buschmänner erteilt. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International Deutschland e.V. In einem außergewöhnlich strengen Bericht, der am Freitag veröffentlicht worden sei, drücke das Komitee seine Besorgnis aus über andauernde Anschuldigungen, dass Buschleute gewaltsam aus ihren ursprünglichen Lebensräumen vertrieben wurden, beispielsweise durch die Auflösung von grundlegenden Dienstleistungen innerhalb des Reservats, den Abbau bestehenderInfrastrukturen, die Konfiszierung von Vieh, Bedrohung und Mißhandlung von Bewohnern durch die Polizei und Wildschutzbeamte sowie das Jagdverbot und Einschränkung der Bewegungsfreiheit innerhalb des Reservats. Das Komitee der Vereinten Nationen dränge die botswanische Regierung "der engen kulturellen Verbindung zwischen den San/Basarwa und ihrem angestammten Land besondere Beachtung zu schenken; die wirtschaftlichen Tätigkeiten der San/Basarwa, die einen wesentlichen Teil ihrer Kultur darstellen, wie zum Beispiel das Jagen und Sammeln, egal ob mit traditionellen oder modernen Mitteln ausgeführt, zu schützen; alle möglichen Alternativen zur Umsiedlung zu untersuchen; und imVoraus freie und sachkundige Zustimmung der betroffenen Personen und Gruppen einzuholen. Das Komitee habe auch die Streichung von Buschmannrechten aus der botswanischen Verfassung verurteilt, die, wie es sagt "den andauernden Prozess, den einige Einwohner des Zentral Kalahari Wildreservats gegen die Regierung führen, um ihre Umsiedlung aus dem Reservat anzufechten,beeinflußen könnte."Weitere Informationen: Survival International Deutschland e.V.
Windhoek-Swakopmund: Lokführer läßt Leute sitzen
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Ein Lokführer soll die Insassen seines Zuges auf offener Stecke zwischen Windhoek und Swakopmund einfach sitzen gelassen haben. Etwa 60 Kilometer vor Swakopmund war seine vertraglich geregelte Arbeitszeit für diesen Tag zu Ende. Deshalb habe er den Zug samt Passagieren mitten in der Wüste stehengelassen und Feierabend gemacht. Das berichtet die Allgemeine Zeitung aus Windhoek unter Berufung auf die namibische Nachrichtenagentur Nampa. Ganze zwei Stunden später sei endlich eine Ablösung erschienen und habe den Zug schließlich zum Bestimmungsort gefahren. Laut Nampa habe die Eisenbahngesellschaft TransNamib die Geschichte bestätigt. Firmensprecherin Olivia Kanyemba-Usiku wird mit den Worten zitiert, es sei doch "ganz normal", daß Lokführer nach Ablauf ihrer Schicht die Arbeit einstellen. TransNamib hatte erst im vergangenen Jahr den Personenverkehr auf der Strecke von der Hauptstadt Windhoek in den Küstenort Swakopmund wieder aufgenommen.
Ein Gangster und ein Baby: Oscar geht ans Kap
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Der südafrikanische Film "Tsotsi" wird mit dem Oscar für die beste ausländische Produktion ausgezeichnet. Die Südafrikaner setzten sich damit auch gegen den deutschen Beitrag "Sophie Scholl - Die letzten Tage" durch, dessen Produzenten sich Hoffnungen auf den Academy Award, die wichtigste Trophäe der Film-Branche, gemacht hatten.Das Gangster-Drama von Gavin Hood spiel in einem Township von Johannesburg. Der Filmheld Tsotsi verkörpert viele Probleme Südafrikas. Seine Mutter starb an AIDS, sein Vater war gewalttätig. Tsotsi schlägt sich mit krimminellen Mitteln durchs Leben. Da findet er plötzlich ein hilfloses Baby ...Die Geschichte basiert auf einem 1980 erschienenen gleichnamigen Roman von Athol Fugard, Hood erzählt sie aber in der heutigen Zeit. Am 4. Mai soll Tsotsi in die deutschen Kinos kommen.
South African Airways kommt in die Star Alliance
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
South African Airways (SAA) tritt am 1. April der Star Alliance bei. Bislang hatte die südafrikanische Fluggesellschaft bereits mit der Lufthansa, einem der Grüdnungsmitglieder des Luftfahrtbündnisses, kooperiert. Die Star Alliance ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Verbund von Fluggesellschaften. Die derzeit 16 Mitglieder bringen es auf täglich 15.000 Flüge zu 772 Zielen in 133 Ländern. SAA bringt in diese Kooperation das größte Streckennetz auf dem afrikanischen Kontinent ein. Weitere Mitglieder der Star Alliance sind Air Canada, Lufthansa, die skandinavische SAS, Thai Airways, United Airlines aus den USA, die japanische ANA, Air New Zealand, Austrian Airlines, Asiana Airlines, Spanair, British Mitland, die polnische LOT, Singapoore Airlines, TAP Air Portugal, US Airways und die brasilianische Varig. Der Beitritt von Swiss ist für dieses Jahr geplant. Kunden können Check-In-Einrichtungen und Lounges der Partner-Gesellschaften nutzen und von den vernetzten Bonusmeilen-Programmen profitieren. Für die Fluggesellschaften ist die Allianz ein wichtiges Mittel, um Betriebskosten und Einkaufspreise zu senken.
U-Boot aus Deutschland auf dem Weg nach Südafrika
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Das in Kiel gebaute U-Boot S101 ist, begleitet vom Versorgungsschiff Drakensberg, auf den Weg nach Südafrika. Mit einer Besatzung von 30 Mann wird das U-Boot am 6. April 2006 in Simon's Town anlegen. Die S101 ist 62 Meter lang, mit acht Torpedorohren ausgerüstet und eins von drei U-Booten, die von HDW und den Nordseewerken in Emden gebaut werden. Südafrika hat bereits vier Korvetten in Deutschland bauen lassen.Die Drakensberg hat funktionsfähige Rechner der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord an Bord, die für Grundschulen in Simon's Town und Kapstadt bestimmt sind. Die Begleitschiffe der nächsten beiden' U-Boote sollen ebenfalls Computer für Schulen in Südafrika mitnehmen. Quelle: Botschaft der Republik Südafrika: www.suedafrika.org
Angelina Jolie und Brad Pitt: Elternglück in Namibia
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Die Hollywood-Stars Angelina Jolie und Brad Pitt freuen sich in Namibia über ihr erstes Kind. Die kleine Shiloh Nouvel Jolie-Pitt kam in einer abgeschotteten Klinik in Langstrand an der Atlantikküste zwischen Swakopmund und Walvis Bay zur Welt. Dortin hatte sich das Traumpaar zurückgezogen, um dem Medienrummel zu entgehen. Dem südwestafrikanischen Land haben die beiden Superstars damit ein nie gekanntes Maß an internationaler Aufmerksamkeit beschert. Angeblich soll in Namibia schon darüber diskutiert worden sein, den Geburtstag von Shiloh Nouvel zum Feiertag zu erklären. Fotos von dem Neuankömmling gab es zunächst nicht. Die Eltern sollen die Rechte für die ersten Babybilder bereits gegen 2,6 Millionen englische Pfund, das sind rund 3,8 Millionen Euro, verkauft haben. Die Summe, so hieß es in britischen Zeitungen weiter, wollen Jolie und Pitt dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef spenden.
Tour d'Afrique: Von Kairo nach Kapstadt
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Nach 379 Stunden, 43 Minuten und sieben Sekunden im Sattel hat es der US-Amerikaner Matt Caretti geschafft: Er gewann die Tour d'Afrique, das nach Angabend er Veranstalter härteste Mountainbikerennen der Welt. Es führt von Kairo nach Kapstadt quer durch den afrikanischen Kontinent. Die insgesamt 46 Fahrer waren am 14. Januar 2006 in der ägyptischen Hauptstadt aufgebrochen und mussten eine 11500 Kilometer lange Strecke durch zehn Länder zurücklegen. Caretti siegte nach vier Monaten mit mehr als elf Stunden Vorsprung vor dem Südafrikaner George Oertel und dem Schweizer Urs Luethi. Bei den Frauen gewann Joan Louwrens (436:57:27) vor ihrer Landsfrau Philippa le Roux und der Schweizerin Christa Meier. Dies war die vierte Auflage des Afrika-Radrennens. Der Veranstalter (www.tourdafrique.com) nimmt nun bereits Anmeldungen für die Tour 2007 entgegen. Die Tour kann auch in Teilstücken gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für den preiswertesten Abschnitt Lilongwe-Livingstone liegen bei 1150 US$. Die gesamte Strecke kostet 9400 US$.
Reiseziel Südafrika verzeichnet Zuwachs
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Die Anzahl der ausländischen Besucher in Südafrika ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das berichtet die südafrikanische Botschaft in Berlin. Sie beruft sich auf eine Veröffentlichung von Statistics SA, wonach die Anzahl der Auslands-Touristen (andere Afrika-Länder ausgeschlossen), die Südafrika 2006 besucht haben, um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Werden Touristen aus Afrika berücksichtigt, ist ein Wachstum von 10 Prozent zu verzeichnen. Der Tourismus-Sektor macht etwa 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Südafrika aus.
ZDF zeigt Prinzesschens Flug nach Südafrika
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Es ist eine Reise, wie sie bisher noch niemand unternommen hat: Auf den Spuren der Weißstörche legt ein Fernsehteam des ZDF zehntausend Kilometer zurück, von Loburg in Sachsen-Anhalt ins Winterquartier nach Südafrika. Durch elf Länder und über drei Kontinente hinweg folgen die Autoren Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel, unterstützt von zwei Vogelkundlern. Dr. Christoph und Dr. Michael Kaatz, Vater und Sohn, haben die Flugrouten der Störche jahrelang erforscht. Sender und Satellitentechnik machen es möglich, ihren Hausstorch Prinzesschen via Internet zu verfolgen. Nun sind sie zum ersten Mal selbst mit unterwegs auf dem gefährlichen Weg in den Süden. Der Zuschauer erlebt diese außergewöhnliche Reise mit dem Reporterteam, aber auch aus der Perspektive der Störche: mit dabei ist ein Pilot, der mit Ultraleichtfliegern und Gleitschirmen den Vogelzug aus der Luft beobachtet. Entstanden sind atemberaubende Flugaufnahmen - über den Karpaten, über dem Bosporus und über Israel hinweg. Millionen von Zugvögeln passieren hier jedes Jahr einen engen Korridor, um dann Richtung Süden auszuschwärmen, über Ägypten nach Ostafrika ins Okawango-Delta. Wird es dem Team gelingen, in Südafrika das letzte Geheimnis der Störchin Prinzesschen zu lüften? Es beginnt im August in Loburg, in Sachsen-Anhalt. Dort, auf dem Storchenhof der Familie Kaatz, bereitet sich das ZDF-Team auf seine Reise mit den Störchen vor. Zunächst müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Prinzesschen wird mit einem kleinen Sender ausgerüstet, den sie wie einen Rucksack auf dem Rücken trägt. Er wird das Team mit Signalen versorgen, die eine Verfolgung der Störchin möglich machen. Das Fernsehteam, der Pilot Willi Ewig und die beiden Ornithologen Christoph und Michael Kaatz, Vater und Sohn, bereiten sich auf eine Reise vor, die eigentlich nicht planbar ist. Die wilden Störche, die sich vom Menschen nicht zähmen lassen, suchen sich den für sie bequemsten Weg in den Süden. Mit der Thermik gleiten sie in die Höhe, über Berge, Täler und Grenzen hinweg. Das ZDF-Team ist auf die Straße angewiesen, und schon am ersten Tag der Reise zeigt Prinzesschen, wer schneller ist: 350 Kilometer legt sie zurück, und das Team kann ihr nur mit Mühe folgen. Polen, Rumänien, Türkei, Ungarn und Bulgarien wird die 16 Jahre alte Storchendame überfliegen. Rastet sie, nutzen die Autoren die Gelegenheit zu Begegnungen mit den Menschen, die entlang der Route leben. So treffen sie einen polnischen Landwirt, der seinem Hausstorch beim Brüten half, sie steigen in Masuren mit Storchenzählern auf Kirchtürme und begleiten Hirten in der ungarischen Puszta bei ihrer mühevollen Arbeit. Viel erfahren sie über den Mythos der Störche und über die Gefahren, die am Rande des Weges auf sie lauern. Immer mehr Zugvögel sammeln sich und ziehen gemeinsam in den Süden, Prinzeßchen ist dabei und immer wieder kann das Team ihr nahe kommen. In Bulgarien schließlich macht schlechtes Wetter die Weiterfahrt unmöglich. Wird es gelingen, Prinzesschens Fährte wieder aufzunehmen? Sendetermin: Dienstag, 25. April 2006, 20.15 Uhr, ZDF. Der zweite Teil mit dem Titel "Mit Prinzesschen nach Südafrika" wird am Dienstag, 2. Mai 2006, 20.15 Uhr, ausgestrahlt.
Köhlers Reise nach Mosambik, Madagaskar und Botswana
Afrika im Fokus
(cached at June 6, 2006, 5:26 am)
Zum zweiten Mal reist Horst Köhler als Bundespräsident nach Afrika. Mosambik, Madagaskar und Botswana sind diesmal seine Ziele. Mit der Auswahl dieser drei Länder wolle Köhler zeigen, so schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem Leitartikel, ,,dass es auch in Afrika Erfolge gibt, dass der Westen den Kontinent deshalb nicht verloren geben sollte. Zum Beispiel Mosambik, das einen schrecklichen Bürgerkrieg überwunden hat und sich in Versöhnung übt. Oder Madagaskar, das nach verheerenden sozialistischen Experimenten einen guten Kurs einschlägt. Oder Botswana, das seine Diamanten zum Wohle des Volkes ausbeutet und sich nicht in einem Krieg um Resourcen selbst zerfrisst. ... Wahr ist, dass auf diesem gewaltigen Kontinent viele Wahrheiten einfach nebeneinander liegen. Versöhnung in Mosambik und Vertreibung im Kongo, Aufbruch in Madagaskar und Zerfall im Sudan. Jeder Versuch, Afrika in eine Schablone zu pressen, muss scheitern. Wenn Köhlers Reise dazu beiträgt, die triste Monotonie, mit der Europa auf Afrika blickt, ein wenig aufzubrechen, dann hätte er schon etwas erreicht." Soweit der Kommentar der SZ.